Stadtmuseum, 2860 Kirchschlag, Kirchengasse 1 - geöffnet von Mai bis Ende Oktober an Sonn- und Feiertagen von 9:00 bis 11:30

Das Hofhaus zu Kirchschlag

1651  Bau des Hofhauses im Renaissance-Stil durch Graf Christoph III. von Puchheim.
Die Errichtung des neuen Herrenhauses wurde notwendig, da die Burg Kirchschlag damals schon völlig veraltet war. Auf dem Stich des Topographen Georg Matthäus Vischer aus dem Jahre1672 ist die gesamte Anlage des Hofhauses im ursprünglichen Zustand zu sehen.
Die Wappen des Buchheimers und seiner Gattin Gräfin Leiningen-Dachsburg sind auf der Wappentafel über den Rathaus-Eingang am Hauptplatz zu sehen.
Die Marmorbüste des Hofhauserbauers Christoph III. von Puchheim steht über dem hofseitigen Eingang in das Rathaus.

1656
  Zubau des Festsaales im Osten.
An der Außenseite der Ostwand die Habsburgerbüsten.
Anlegung eines prächtigen Renaissance-Gartens mit lebensgroßen Statuen (der „Herkules mit Löwe“ bei der Pfarrkirche stand urspr. in diesem Garten)

1658
  Die Grafen Palffy übernehmen die Herrschaft Kirchschlag in ihren Besitz.

1848  Aufhebung der Grundherrschaft und der Adelsprivilegien.

1854  Verkauf des Hofhauses als „Bezirksamtan den Staat.

1867  Errichtung des Bezirksgerichtes, das bis 1991 in Kirchschlag bestand.

1905
  Erwerb des Hofhauses durch die Marktgemeinde Kirchschlag und Zubau mit Aufstockung des Südtraktes.

1984 
Einrichtung eines Heimatmuseums durch Dr. Bruno Schimetschek in der ehemaligen Richterwohnung des Hofhauses.

1994
  Umbau und Ausbau zum Gemeindeamt Kirchschlag

1995
  Verlegung des des Gendarmerie-Postenkommandos (heute: Polizeiinspektion Kirchschlag in der Buckligen Welt) in das Hofhaus.

2003
  Seit der Stadterhebung als Rathaus mit Sitz des Bürgermeisters und Stadtamtes

Stadtamt Kirchschlag
Vischer-Stich aus dem Jahre 1672
Wappentafel über den Rathaus-Eingang
Marmorbüste Christoph III. von Puchheim
Büstenwand mit Habsburgerbüsten
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